Zentrum Artenschutz am Gebäude

Einführung

Unter unseren Dächern leben, häufig unbemerkt, viele geschützte Tierarten. Häuser mit ihren Simsen, Mauerspalten, Dachritzen und -höhlungen nehmen sie als Ersatz für Felswände oder Baumhöhlen und nutzen sie zur Aufzucht der Jungen, als Schlafplatz oder zur Überwinterung. Seit der Mensch Gebäude errichtet, haben sich ihm auch tierische Untermieter angeschlossen. Neben Insekten und Kleinsäugern - die nicht immer erwünscht waren und deshalb z.T. bekämpft wurden - sind es in heutiger Zeit insbesondere Vogel- und Fledermausarten. Diese Arten sind z.T. auf solche Niststätten angewiesen, sie brüten zwischen diesen "Kunstfelsen" in Städten und Gemeinden und suchen hier nach Nahrung. Allgemein werden diese Arten als "Gebäudebrüter" bezeichnet.