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Dohlen sind unsere kleinsten heimischen (etwa taubengroßen) Krähenvögel der
Kulturlandschaft, der Städte und Gemeinden. Das Gefieder ist schwarz mit hell- bis
schiefergrauem Nacken und grauen Halsseiten. Auffällig sind die hellblauen Augen.
Dohlen sind gesellige Höhlenbrüter (eine Jahresbrut), die ihre gepolsterten Reisignester in Baumhöhlen sowie an Gebäuden in Höhlen, Nischen und Öffnungen verschiedener Art anlegen. Typische Brutplätze sind Kamine und enge Schächte, sowie Hohlräume in Burgruinen, Kirchen, Türmen, Schornsteinen u.ä.
Während der Brutzeit von April bis Juni werden die 4-7 Eier etwa 18 Tage bebrütet, die Nestlingszeit dauert etwa 30 bis 35 Tage. Anschließend werden die Jungdohlen noch bis zu 4 Wochen von den Eltern betreut.
Ihre Nahrung besteht überwiegend aus Wirbellosen, kleinen Wirbeltieren, Beeren und Saat.
Dohlen sind Standvögel. Nur bei extremen Witterungsverhältnissen kommt es zum Abzug Richtung Südwesten. In den Wintermonaten besuchen Dohlen aus Osteuropa zusammen mit anderen Krahenvögeln als Wintergäste Deutschland.
Die Art ist u.a. gefährdet durch Nahrungsmangel und fehlende Nistplätze.
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