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Zentrum Artenschutz am Gebäude |
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Einschlupfmöglichkeiten über Firstziegel oder Fledermaus- bzw. unglasierte Lüfterziegel, deren Sieb entfernt bzw. aufgebohrt wurde (Öffnungsdurchmesser ca. 4 cm).
An der Stirnseite des überstehenden Firstziegels ergibt sich ein Einschlupf von unten.
Die Firstziegel dürfen nur an den Längskanten vermörtelt sein.
Unterhalb der Firstziegel können die Tiere durch einen Spalt von ca. 3 cm in den Dachraum gelangen.
Die Lüfterziegel sollten möglichst nur auf einer Seite des Daches - der sonnenzugewandten - und in Fußbodenhöhe des Dachraumes eingebaut werden, damit keine Zugluft entsteht und sich im Firstbereich Warmluft sammeln kann.
Je nach Größe des Daches reichen 2 - 3 Fledermausziegel.

Flacher Kasten aus unbehandeltem, sägerauem Holz; Zugang über Fledermaus- oder Lüfterziegel, dessen Sieb entfernt bzw. aufgebohrt wurde (Öffnungsdurchmesser ca. 4 cm).
Wichtig ist, dass der Anschluss an den Lüfterziegel so eng gestaltet ist, dass die Tiere nicht zwischen Ziegel und Dämmung gelangen können.
Die Breite und Höhe des Kastens sollte jeweils mind. 40 cm betragen.
Maßangaben in cm.

Dieses Quartierangebot können spaltenbewohnende Arten sowie - in der größeren durchgehenden Höhlung - Arten mit größerem Raumanspruch nutzen.
Anbringung vorzugsweise an Fassaden mit südwestlicher bis südöstlicher Ausrichtung, möglichst mit Schutz vor direkter Sonneneinstrahlung.
Freie Anflugmöglichkeit muss gewährleistet sein.

Der Anflugschlitz ragt etwas aus der Fassade, dadurch können die Tiere von unten anfliegen.
Durch die Abschrägung ist der Kasten selbstreinigend.
Text und Zeichnungen aus:
Tiere als Nachbarn - Artenschutz an Gebäuden. Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin, Berlin 2000